Doctare - Schulung

Anwenderschulung zur Tattooentfernung mit Laser

Laserschutzbeautragter nach §6 UVV (c) Copyright LMTB

 

Lasermedizin von A-Z (c) Copyright LMTB 2013

Medizinische Lasersysteme werden heutzutage bei vielen therapeutischen und diagnostischen Anwendungen erfolgreich genutzt. Günstige Preise und einfache Handhabung bei der Anwendung haben dazu geführt, dass auch verschiedene kosmetische Korrekturen wie die Entfernung von Tätowierungen, Permanent Make-up und Altersflecken uvm. auch von Nicht-Medizinern durchgeführt werden.

Vorraussetzung für die erfolgreiche Anwendung ist dabei ein hohes Maß an Wissen und Verantwortung im Umgang mit Lasersystemen am menschlichen Körper.

Eine fundierte Schulung und Ausbildung zu den unterschiedlichen Behandlungsmethoden, Lasersystemen und zu Grundlagen der Dermatologie aber vor allen Dingen zu den jeweiligen Indikationen und möglichen Risiken gerade in unserem speziellen Bereich der Tattooentfernung, stehen daher im Vordergrund.

Die Strahlenschutzkommission (kurz: SSK) hat bereits im Oktober 2000 eine Empfehlung zu "Gefahren bei Laseranwendungen an der menschlichen Haut" herausgegeben. Diese Empfehlung betrifft nicht nur die Laien-Anwendung sondern ist auch an Medizinier gerichtet, die Laser bis Klasse 3R, 3B und /oder 4 anwenden. Für die Behandlung mit diesen Laserklassen genügt in Deutschland zwar bis dato die Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten gemäß der Unfallverhütungsvorschrift "Strahlenschutz" nach DGUV 11 (vormals §6 UVV "Laserstrahlung" BGV-B2 vom 01.04.1988), jedoch kündigt sich durch die Gesetzeslage des NISG §3 iVm. §5 an, dass KosmetikerInnen und Laien-Therapeuten die Zusammenarbeit mit Ärzten anstreben sollten, wenn Laser oder IPL-Geräte weiterhin zum Einsatz kommen.

Für die Ausbildung zum "Laserschutzbeauftragten nach den neuen Vorgaben der OStrV und TROS - Laserstrahlung" möchten wir Ihnen aus eigener Erfahrung und Absolvierung hier in Berlin die Laseraplikon GmbH anmerken. In Weiterführung der mehr als 25-jährigen Kurserfahrung der Laser- und Medizin-Technologie GmbH, Berlin (LMTB) und in Kooperation mit langjährigen (medizinischen) Partnern, bietet die Laseraplikon GmbH verschiedene Laserkurse entsprechend der neuesten gesetzlichen Anforderungen an. Alternative Kursangebote anderer Anbieter gibt es deutschlandweit.

Das Laseraplikon-Kurskonzept "Berliner Laserkurs-Lasermedizin von A-Z" von Dr. med Carsten M. Philipp (Leiter des Zentrums für Lasermedizin, evang. Elisabeth Krankenhaus Berlin, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Lasermedizin, DGLM e.V.) richtet sich hierbei eher an medizinische Kreise. Die Gesetzeslage des NISG §3 iVm. §5 erfordert eine "rechtfertigende Indikation" für die Ausübung von Heil- und Zahnheilkunde durch berechtigte Personen und schränkt somit die Teilnahme an diesem Sach- und Fachkundekurs ein.

Eine weitere Empfehlung von uns ist Herr Prof. Dr.-Ing. H.J. Eichler (Akademie für Lasersicherheit Berlin). Er und sein Team arbeiten in Kooperation mit der Beuth Hochschule für Technik in Berlin und bieten Laserschutzkurse für Industrie, Medizin und die Wissenschaft an. Nähere Informationen zum Kursprogramm und vieles mehr, finden Sie u.a hier >>

 

Wir von Doctare sind darum bemüht in Zusammenarbeit mit Medizinern/ Dermatologen, Laser-Herstellern und vor allen Dingen mit Profis aus der Tätowier-Branche eine fundierte Ausbildung im Bereich der Laseranwendung zu schaffen, die über derzeitige Angebote hinausgeht.

Das Wissen um die genaue Wirkung sowie über Gefahren beim Umgang mit Lasern am Menschen ist noch sehr gering. Gerade die Entfernung von pigmentierten Hautveränderungen wirft eine Reihe von Fragen auf. Fehldiagnostizierte Pigmentmale als Beispiel (malignes Melanom) werden unkontrolliert mitbehandelt und können metastasieren. Da es gerade für Laien-Therapeuten und selbst für Mediziner nicht einfach ist hierbei eine sichere Diagnose zu stellen, ist wirklich Vorsicht geboten.

Unsere Empfehlung an Sie ist, bereits vor dem Kauf eines Lasersystems umfangreiche Produkt- und Anwenderkenntnisse in fachspezifischen Seminaren und Workshops zu erlangen. 

Auch nach Ihrer Ausbildung sollten Sie sich durch weitere Schulungen und Vorträge zur Vertiefung Ihres Wissens auf dem aktuellen Stand halten. Aufgrund der rasanten Entwicklung in der Lasertechnik und in der Medizin ist es daher unerlässlich, dass Sie Ihre Kenntnisse immer wieder an den aktuellen Wissensstand anpassen. Nur so kann eine Abhilfe vor möglichen Gesundheitsgefahren und eine unkritische Tattooentfernung geschaffen werden.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, woher wir unser Know-how her bekommen und weiter ausbauen. Unsere fast unerschöpflichen Quellen sind zum einen unsere Dermatologen/ Laserologen im Netzwerk von Doc-Tattooentfernung.com und ihre täglichen Anwendungen in Praxen, Uni-Kliniken & Co.. Zudem sind wir Gründungs-Mitglied der European Society of Tattoo an Pigment Research (ESTPresearch.org), welche mittlerweile die "First-Row" der internationalen Tattoo-, Pigment- und Laserforschung ist. Zum Anderen arbeiten wir in engem Schulterschluss und auf Augenhöhe mit den Profis der Tattoo-Branche, Tattoo-Artists, -Supplies und Tattoo-Mittel-Herstellern zusammen. (Bundesverband Tattoo e.V., Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. ProTattoo.org) Mehr geht da also kaum noch.  

 

Wer einen Einblick in die Laser-Tattooentfernung erhalten möchte, dem empfehlen wir unseren gemeinsamen Seminar-Workshop "Anwendung des Nd:YAG Lasers zur Tattooentfernung" zusammen mit SkinWorks APK - Privatschule für professionelles Piercing & Lasertherapie und DocTattooentfernung in Köln.

Das nächste Seminar findet Anfang 2018 bei SkinWorks in Köln statt! Weitere Infos folgen.

Nähere Informationen zur Anmeldung, Preisen und zum Ablauf und Umfang des Workshops finden Sie u.a. hier >> 

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